Protokoll Großer Baukreis, 12.12.2010 + aktueller Nachtrag

Termine:

31.12.: „Kauf“ der Eisenzahnstr. Durch Überweisung der 2,4 Mio. €.

01.01.: Annie Heuser Schule ist Besitzer des Grundstückes + Gebäude.

03.01.: Elternfirmen bereiten die Baustelle vor.

04.01., 15:00 Uhr: Begehung des Gebäudes mit dem Baubiologen Herrn Wichmann. Jede Klasse sollte einen Vertreter entsenden, damit jedes Klassenteam informiert ist über die Gefahren auf dem Bau.

06.01., 10:00 Uhr: Kleine Feierstunde mit den Schülern (und den Eltern).

07.01., 16:00 Uhr Vorbereitung Baugebäude (Eltern, die Samstag verhindert sind, können hier gerne helfen. Treffpunkt: Westfälische Str.).

08.01. Beginn der Baumaßnahmen 1., 2. und Kristallklasse

Überblick Finanzierung Eisenzahnstraße, zur Bielefelder Straße (Herr Hagenmaier, s. auch Brief vom 10.12.):

Eisenzahnstr.:

Die 250 T € Eigenleistung sind da!

Die Schule wird das Jahr mit einem sehr guten Betriebsergebnis abschließen, was voraussichtlich etwa 50 T€ über den Planungen für 2010 liegt. Das Geld wird auch in den Bau fließen.

Für die Baumaßnahmen hat die Bank ein Darlehen in Höhe von 900 T€ zuge¬sagt. Dieses wird im Laufe der Baumaßnahmen sukzessive ausgezahlt, die Bank wird hierfür den Baufortschritt beobachten.

Die bis Mitte 2011 aufzubringenden weiteren 150 T€ Eigenmittel werden aus den überplanmäßigen Überschüssen 2010, aus Baudarlehen neu hinzu¬kommender Eltern und über Stiftungen, bei denen 50-100 T€ in Aussicht stehen, aufgebracht werden.

Bielefelder Str.:

Am 20.12. treffen sich Vertreter der Schule mit dem Liegenschaftsfonds, um die Verhandlungen über den Kauf des Grundstückes in der Bielefelder Str. wieder aufzunehmen. Hier ist also alles wieder offen!

Überblick über die Eltern-/LehrerInnen-/ErzieherInnenarbeit (Herr Müller und andere):

Der erste Stock wird von allen Baumaßnahmen vorerst ausgeschlossen. Hier gibt es eine Küche, den Planungsraum und einen Aufenthaltsraum für die Kinder.

Das gesamte Gebäude ist zwar im Bau, dennoch sind alle Fenster vorhanden, das Licht geht (zumindest im 1. Stock) und die Heizungen funktionieren. Ganz wichtig: die Toiletten werden als Letztes entfernt/erneuert – Papier aber sicherheitshalber bitte selber mitbringen.

Treffen ist Samstag morgens um 9:00. Nach erstem Kaffee-/Teetrinken und der Einführung in die anstehenden Arbeiten durch die Baukreisvertreter der jeweiligen Klassen beginnen die Arbeiten. Gegen 13 Uhr ist eine einstündige Mittagspause (kann auch später sein, je nach Arbeits- und Essensfertigstellung). Gearbeitet wird bis etwa 18 Uhr, es darf natürlich auch länger…

Das Essen wird wie bereits angekündigt durch Eltern der jeweiligen Klassen gemacht. Jede Familie bringt bitte selber Geschirr mit. Wasser zum trinken wird in ausreichender Menge von der Schule gestellt. Es sollte eine große Kaffeemaschine geben…

Ansprechpartner als Verbindung zwischen Architekt/Bauleitung und den Baukreisvertretern der Klassen für die Koordination der Elternarbeit ist Frau Fischer-Wasels (3. Klasse), barbara@fi-wa.de, Tel. 321 82 00.

Die Kinderbetreuung soll in dem Raum im 1. Stock stattfinden. Es ist sehr wichtig, dass sich genügend Eltern finden, um die mindestens 8 Stunden mit den Kindern zu gestalten. Einige Ideen kamen schon auf: Wände bemalen (es stehen 200m zu bemalende Wand zur Verfügung, da sind der Kreativität räumlich gesehen keine Grenzen gesetzt…), Stockbrot machen, Videos (ab 16 Uhr und nur für die „Großen“. Wer kann Beamer und Abspielgerät zur Verfügung stellen?), Tischfußball. Ganz wichtig: beim Abriss werden viel Staub und auch in begrenztem Umfang Gefahrstoffe freigesetzt. Wir Erwachsenen werden bezüglich der Gefahren informiert, und wie man sich hinreichend schützt. Die Kinder sind schwieriger zu schützen und haben deswegen auf den Stockwerken, wo Wände und Decken abgebaut werden, nichts verloren (kurz gucken, was Mami und Papi da machen, ist sicher möglich).

Frau Brunk geht am ersten Bauwochenende mit den Kindern der Kristallklasse in ebendiese. Auch die Kinder der ersten Klasse werden sich überwiegend dort aufhalten.

Versicherung: Wie sind die teilnehmenden Eltern, Lehrer, Erzieher und Kinder versichert? Herr Hagenmaier teilt mit, dass bei ehrenamtlicher Arbeit alle Teilnehmer über die Berufsgenossenschaft versichert sind, Vorraussetzung ist das Führen eines Baubuches in dem jeder einträgt wann er anfängt und aufhört. Die Kinder sind über die Landesunfallkasse versichert. Details erfragt Herr Hagenmaier in Havelhöhe, die 3 Jahre Erfahrung im Bau mit Eltern haben.

Bauverlauf, die konkreten Maßnahmen (Herr Engelbrecht):

Der Abriss der einzelnen Räume erfolgt von oben nach unten. In den Stockwerken finden sich Trockenbauwände, abgehängte Decken und Linoleumböden. Bei allen Abrissarbeiten müssen wir die anfallenden Abfälle nach den Wertstoffen auftrennen. Das macht die gesamte Entsorgung viel billiger. Container hierfür werden bereitgestellt – ob schon am ersten Bauwochenende ist allerdings noch nicht klar. Der Schutt wird über Röhren in die Container entsorgt, größere Teile über das Treppenhaus. Das Treppenhaus darf nicht beschädigt werden. Die Stufen werden deswegen mit Hartfaserplatten abgedeckt. Dies geschieht entweder durch Elternfirmen am 3.1. oder am 8.1. durch uns.

Im Einzelnen fallen folgende Arbeiten an (eine genauere Einführung erfolgt vor Ort, dort sollen die jeweils konkret anstehenden Baumaßnahmen auch mit Aushängen immer aktuell bekannt gemacht werden):

Decke: Die Platten der abgehängten Kastendecken werden raus genommen und die Profile und Haken abgehängt. Es verbleiben die Lampen und die Lüftung. Lampen hängen lassen! Die restliche Technik wird durch eine Firma abgebaut. Der Strom ist abgeklemmt, es wird aber Baustrom geben.

Wand: „kurz und klein machen“, also: Die Gipsplatten abstemmen oder reißen, die Steinwolle rausnehmen (Handschuhe!) und die Metallprofile, die zwischen Decke und Boden verlaufen, entfernen. Es gibt Glaswände und Wandschränke. Diese nicht kaputtmachen, sondern rausnehmen, bzw. auseinander nehmen und lagern.

Boden: Linoleum – bleibt wohl erstmal drinne, bis wir Geld für Parkett haben.

Als Zeitrahmen für die Abbrucharbeiten sind vier bis acht Wochen vorgesehen. Die Lehrlinge des OSZ fangen mit dem Aufbau der neuen Räume an, sobald ein Raum fertig ist und folgen uns nach. Es muss also nicht erst alles fertig abgerissen sein, bevor die Aufbauarbeiten losgehen. Das hat einen weiteren Vorteil: Wir können mit den „Kreativarbeiten“ auch schon beginnen, sobald das OSZ fertig ist, also malen und verschönern. Sobald Draußen der Boden frostfrei ist, kann und muss mit den Gartenarbeiten begonnen werden. Das wichtigste sind hierbei zunächst die Hecken im Eingangsbereich, die versetzt werden müssen. Dies kann aber auch von den höheren Klassen in Projektarbeit oder im Rahmen des Gartenbauunterrichts gemacht werden (Frau Harlan fragt Frau Monnet).

Werkzeug: Es gibt immer zu wenig Werkzeug! Deswegen bitte mitbringen:

- Kuhfuss (Brecheisen)

- (Vorschlag-)hammer

- Akkuschrauber

- Schubkarre

- Bauhandschuhe

- Atemschutzmaske

- Helm (nicht jeder, aber mindestens diejenigen, die die Decken abnehmen, evtl. auch durch Schule gestellt)

- Sicherheitsschuhe (Wanderstiefel gehen auch)

- Arbeitskleidung (Overall, …)

- Wer hat eine Rollrüstung?

- Strahler (um die ab etwa 15 Uhr dunklen Räume zum Arbeiten zu erleuchten)

Für die Schubkarren, Strahler und die Rollrüstung bitte Rückmeldung, da wir diese sonst kaufen/leihen müssen.

Protokoll: Peter Grobe, 1. Klasse

NACHTRAG VOM 4.1.2011

die Elternarbeit beim Umbau in der Eisenzahnstraße wird nun nicht vor Februar beginnen können, da zuvor alle Gefahrstoffe entfernt werden sollen. Näheres zum Zeitplan und zur Organisation wollen wir auf der großen Baukreissitzung am Mittwoch, 05.01.2011 um 19:30 Uhr in der Westfälischen Straße 17 besprechen. Hierzu sind alle Interessierten eingeladen, besonders die Baukreisvertreter der Klassen.

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